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Der reizende Reigen von Werner Schwab nach dem Reigen des reizenden Herrn Arthur Schnitzler ist ein nicht weniger "unzüchtig-reizendes" Dichterprodukt als es die Vorlage von Schnitzler für sich behaupten konnte. Allerdings treibt Schwab in seinem "Reigen" das anstößige, zwischenmenschliche Beziehungskarussell und die Sexualität mit ziemlich derber Inbrunst. Seine Figuren drehen und winden dabei einander die Wörter im Mund herum wie abschraubbare Geschlechtsteile. Und weil am Ende des Reigens jeder mit jedem seine sexuell-erregenden Freuden vollzogen hat, ist Schwabs pornographische Satire bis zuletzt ein lustvoll-wortschwangeres Kabinettstück.
In der aktuellen Sendung stellen wir die Regisseurin und zwei Mitglieder des Ensembles ThriebTheater vor, sie haben Kurzweiliges über die Produktion zu erzählen.

TriebTheater
Theater

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Erstausstrahlung:
29.04.2013, 20:30 Okto


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